Persönlichkeiten der Freimaurerloge Apollo
- * 17. Oktober 1790 in Freiberg; † 21. August 1854 Freiberg
- seit 1816 Mitglied der Loge Apollo, Matr.- Nr. 177, Dr. phil. Kantor
- Komponist
- Kantor und Musikdirektor in Freiberg
- Kantate "Der Bergmannsgruß"
Ernst Gebhard Salomon Anschütz
- * 28. Oktober 1780 in Goldlauter bei Suhl; † 18. Dezember 1861 in Leipzig
- seit 1809 Mitglied der Loge Apollo, Matr.-Nr. 111, Dr. phil., Lehrer an der Bürgerschule
- Lehrer, Organist, Dichter und Komponist.
- Er studierte in Leipzig Theologie, komponierte viele bekannte Volks- und Kinderlieder.
- Er gab das in Deutschland wegweisende „Musikalische Schulgesangbuch" heraus.
- Er schuf bekannte Lieder, wie:
- Alle meine Entchen
- Alle Jahre wieder; 1837, Text: Wilhelm Hey
- O Tannenbaum
- Fuchs, du hast die Gans gestohlen
- Auf dem grünen Rasen
- Es klappert die Mühle am rauschenden Bach
- O Weihnachtszeit
- Ei, ei, ei, ihr Hühnerchen
- * 09.08.1842 Ebersbach; † 28.8.1916 Leipzig), seit 1862 Mitglied der Loge Apollo, Matr.-Nr. 929, Kaufmann
- Der Fabrikant Bernhardi vermachte der Stadt Leipzig ein Grundstück im Wert von mehr als 250.000 Mark.
- Stiftungsvermögen zur Anlegung von Wintervorräten für Arme, für Schulausflüge von Volksschülern und für den Kunstgewerbeverein.
- Nach ihm ist seit 1932 der Bernhardiplatz in Leipzig - Schönefeld benannt. (Lexikon Leipziger Straßennamen)
- * 11. März 1824 in Falkenhain; † 13. April 1910 in Leipzig
- seit 1882 Mitglied der Loge Apollo, Matr.-Nr. 1281, Pianoforte-fabrikant
- Tischlerlehre im väterlichen Betrieb
- 1853 - Gründung einer Klaviermanufaktur mit 3 Gesellen
- 1856 Patent für Stoßzungenmechanik
- 1864 - Hofpianofabrikant, königlich sächsischer geheimer Kommerzienrat
- Weltausstellung 1867 in Paris
- 50 Jahre Geschäftsjubiläum: 55.000 m² Firmenareal und 63.000 Instrumente
- Besondere Eigenart: Aliquotflügel
- * 2. Feb. 1829 in Renthendorf; † 11. Nov. 1884 in Hamburg
- seit 1858 Mitglied der Loge Apollo, Matr.-Nr. 824, Dr. phil., Gymnasiallehrer, Verf. von „Brehms Tierleben"
- Sohn des Pfarrers Christian Ludwig Brehm
- 1844 Maurerlehre, danach Architekturstudium in Dresden (nur 2 Semester)
- Begleiter des Vogelkundlers Baron von Müller auf eine fünfjährige Reise Ägypten, Sudan, Sinaihalbinsel
- Mitgliedschaft der Akademie der Naturforscher mit 20 Jahren
- 1853-1856 Zoologie-Studium in Jena und Wien
- 1858 Lehrer für Geographie und Naturwissenschaft
- Forschungsreisen durch Afrika, Norwegen, Lappland, Abessinien, Sibirien, Ungarn, Spanien usw.
- 1862 Berufung zum 1. Direktor des Zoologischen Gartens in Hamburg
- *10. September 1804 in Anger bei Leipzig; † 9. Januar 1860 in St. Magnus bei Bremen
- seit 1827 Mitglied der Loge Apollo, Matr.-Nr. 357, 1. deutscher Admiral
- 1819 Navigationsschule Hamburg
- 1820 erste Seereise nach Curacao, chilenische Flotte als Kommandeur, 1822 brasilianische Flotte
- 1827 griechische Flotte als Korvettenkapitän
- 1828 Fregattenkapitän
- 1832 Bayrische Prinz Otto von Wittelsbach wird griechischer König
- Am 18. März 1849 wird Brommy Oberbefehls-haber der Nordseeflottille im Auftrag der deutschen Nationalversammlung, Seegefecht mit Dänemark
- 30. Juni 1854 Pension als Konteradmiral
- * 02.01.1809 in Halle / Saale; † 11.02.1869 Lindenau
- seit 1842 Mitglied der Loge Apollo, Matr.-Nr. 522, Kaufmann
- Kaufmann, Volksvertreter, Stifter, Lindenauer Gemeinderat
- Die heutige Straße bestand von 1886 bis 1892 aus Hauptstraße und Poststraße. 1886 war die Schönauer Straße der Poststraße angegliedert worden. Seit 1893 heißt die Straße Demmeringstraße.
- * 6. Mai 1810 in Halle (Saale); † 15. November 1885 war ein deutscher Altphilologe und Pädagoge
- seit 1863 Mitglied der Loge Apollo, Matr.-Nr. 945, Dr. phil., Prof. u. Konrektor am Gymnasium
- Ecksteinstraße
- Waisenanstalt Franckesche Stiftung in Halle
- 1849 wurde er deren Konrektor
- 1863 holte ihn Bürgermeister Koch nach Leipzig
- Rektor der Thomasschule
- Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhaus
- Seine Marmorbüste steht in der Aula der Thomasschule
- Auszeichnungen:
- Ritter des Sächsischen Verdienstordens II,
- des Preußischen Kronenordens III,
- des Russischen Stanislausordens II,
- des Schwedischen Nordsternordens und
- Inhaber der Preußischen Krönungsmedaille,
- Komturkreuz II. des Sächsischen Albrechtsordens.
- Ritter des Sächsischen Verdienstordens II,
- * 18. Juli 1778 in Wittenberg † 9. Februar 1846 in Wiesbaden
- seit 1809 Mitglied der Loge Apollo, Matr.-Nr. 102, Dr. med., Hofrat u. Professor, Mediziner
- wissenschaftliche Leistungen
- Dozent der Wittenberger Universität
- Repräsentant einer gründlichen und allumfassenden Gelehrsamkeit
- 40 wissenschaftliche Veröffentlichungen:
- „Die Klumpfüsse bei Neugeborenen"
- „Wechselfieber"
- Spezialgebiet der „Polarisationslehre".
- „Die Klumpfüsse bei Neugeborenen"
- * 1888 in Leipzig; † 1961 in Hanau
- seit 1932 Mitglied der Loge Apollo, Matr.-Nr. 2305, Bildhauer
- z.B. Bachdenkmal von Bruno Eyermann in Weimar, 1950 erstmals aufgestellt, nach zwei Jahren entfernt und 1995 am Platz der Demokratie wieder enthüllt
- * 1850 in Knautkleeberg; † 1929
- seit 1883 Mitglied der Loge Apollo, Matr.-Nr. 1288, Baumeister
- seit 1909 Gleitsmannstraße - benannt nach der Familie Gleitsmann in Knautkleeberg (Lexikon Leipziger Straßennamen)
- * 06.01.1846 in Philadelphia; † 09.04.1917 gefallen in Arras / Frankreich)
- seit 1900 Mitglied der Loge Apollo, Matr.-Nr. 1525, Ord. Hon. Professor
- deutscher evangelischer Theologe amerikanischer Herkunft; lebte seit 1874 in Leipzig, habilitierte 1884 in Orientalischer Altertumskunde.
- 1899 gründete er in Stötteritz einen Arbeiterverein.
Er legte die Steine für die Gletschersteinpyramide an der Ludolf-Colditz-Straße frei. - Gregorystraße (Lexikon Leipziger Straßennamen)
- * 14.12.1794 in Leipzig; † 26.5.1864 in Leipzig
- seit 1815 Mitglied der Loge Apollo, Matr.-Nr. 176, Stadtorchest.-Mitgl.
- von 1814 bis 1855 Gewandhausorchester
- Chronologisch angelegte Sammlung von Daten, Fakten, die weit über Musikhistorisches hinausgehen
- „Geschichte der Musik in Leipzig - Tagebuch"
- * 10. Januar 1819 in Leipzig; † 25. August 1888 Leipzig
- seit 1854 Mitglied der Loge Apollo, Matr.-Nr. 742, Dr. jur., Rechtsanwalt.
- Karl-Heine-Str., Karl-Heine-Platz, Karl-Heine-Kanal, Erdmannstr. (nach seinem 2. Vornamen)
- besuchte die Thomasschule
- studierte Jura und Volkswirtschaft - als Rechtsanwalt tätig
- Er promovierte über die wirtschaftliche Nutzung von Wasserwegen und deren Ufern nach sächsischem Landesrecht
- einer der bedeutendsten Unternehmer Leipzigs
- * 1784; † 1864
- seit 1825 Mitglied der Loge Apollo, Matr.-Nr. 321, Musikalienhändler
- 20. April 1807 Gründung einer Musikalienhandlung, ein Musikalien-Leihinstitut und einen Musikalienverlag
- unterstützt die Belange der Verleger und Musikalienhändler
- Verfechter des Urheberschutzes
- 1829 Unterzeichnung der Conventional-Acte zum Schutz gegen unerlaubten Nachdruck und Gründung Verein der Musikverleger gegen musikalischen Nachdruck
- heute der Deutsche Musikverleger-Verband (DMV)
- *1803; † 1870
- seit 1847 Mitglied der Loge Apollo, Matr.-Nr. 631, Musikalienhändler
- 1852 überträgt Friedrich Hofmeister den Verlag seinen Söhnen Adolph und
- *18. Mai 1824 in Leipzig; † 12. Januar 1877 in Lindenau
- seit 1847 Mitglied der Loge Apollo, Matr.-Nr. 632, Dr. Phil. Professor
- Musikalienhändler, Professor für Botanik, Direktor Botanischer Garten in Heidelberg, „Handbuch der physiologischen Botanik"
- Hofmeisterstrasse, benannt nach Wilhelm (im Zentrum-Ost)
- * 07.06.1814 in Eisenach; † 10.12.1868 in Leipzig
- seit 1854 Mitglied der Loge Apollo, Matr.-Nr. 759, Dr. med., Anst.-Dir.
- Begründer der Erziehungs-, Unterrichts- und Pflegeanstalt für Schwachsinnige (Lexikon Leipziger Straßennamen), seit 1905 Kernstraße
- * 1886, † 1963
- seit 1931 Mitglied der Loge Apollo, Matr.-Nr. 2302,
- als Kunstprofessor in Leipzig tätig,
- Kunstmaler
- Bildtitel "Balinese beauties"
- * 5. September 1844 in Niederschmiedeberg; † 30. Januar 1903 in Leipzig
- seit 1870 Mitglied der Loge Apollo, Matr.-Nr. 1081, Kommerzienrat u. Kaufmann
- Ernst-Mey-Strasse
- Begründer der Firma Mey & Edlich
- Patent für Papierkragen
- internationales Versandgeschäft
- * 13.05.1861 Borna; † 11.11.1945 Leipzig
- seit 1888 Mitglied der Loge Apollo, Matr.-Nr. 1352, geheimer Hofrat, Architekt
- Architekturstudium in Dresden
- selbstständiger Architekt in Leipzig
- Thieme war Projektleiter des Königreichs Sachsen
- Projektleiter für den Bau des Leipziger Hauptbahnhofs bis 1915.
- Seit 1892 Planung des Völkerschlachtdenkmals.
- 26.April 1894: Gründer des Deutschen Patriotenbundes mit Brüdern der Loge Apollo, Finanzierung durch Spenden und Lotterie
- 1895 Ideenwettbewerb ausgeschrieben - beauftragt den Architekten Bruno Schmitz mit Entwurf
- als „Bauherr" beeinflusst Thieme den Bau wesentlich; z.B. den Einbau der Krypta
- Im Jahr 1913 zum Ehrenbürger der Stadt Leipzig ernannt.
- Er wurde auf dem Leipziger Südfriedhof am Fuße des Völkerschlachtdenkmals beigesetzt (XII. Abteilung).
- Clemens-Thieme-Straße in Liebertwolkwitz
- * 1885
- seit 1930 Mitglied der Loge Apollo, Matr.-Nr. 2300, Kammersänger
- Opera in Philadelphia
- Performance Chronology 1929-1949
- Keith´s Theatre - Tristan und Isolde
- Die Walküre - Siegmund











