Wir über uns

Die Leipziger Freimauerloge Apollo wurde 1799 mit einem Regensburger Patent gegründet. Zunächst änderte sie mehrmals ihren Namen: Die Loge wurde 1799 unter dem Namen "Zur grünenden Eiche" errichtet, 1801 in "Apollo zu den drei Akazien" umbenannt, schließlich unter Hamburger (Schröders Reform) Ritual als "Apollo" 1805 in die Matrikeln (Verzeichnis) eingetragen.

Im 19. Jahrhundert blühte das Leipziger Logenwesen - in der reichen Handelsstadt fand das selbstbewusste Bürgertum auch in der Freimaurerei und ihren prächtigen Logenhäusern seinen Ausdruck. Ein prominentes Mitglied war dabei Clemens Thieme, der Erbauer des berühmten Völkerschlachtdenkmals, das zugleich ein bedeutendes freimaurerisches Friedenssymbol ist.

Die Nazis vernichteten ab 1933 das Logenwesen in ganz Deutschland, in dem sie die Freimaurer gezielt verfolgten. In der DDR war der Bund zwar nicht ausdrücklich verboten, als "bürgerlich-humanistisches Relikt" in der "sozialistischen" Gesellschaft aber als überflüssig angesehen. So gründeten sich die Leipziger Logen erst 1990 wieder. Zwei davon, die Logen "Zum Weissen Bär" und "Athene zur Einigkeit", vereinigten sich am 05.05.2005 zur historischen Leipziger Loge "Apollo" Nr. 212 i.O. Leipzig .

Unter dem Motto: "Weisheit der Athene, Stärke des Bären, Schönheit des Apollo" fördert Apollo humanitäre Projekte und Kultur. So engagieren sich Mitglieder für die Leipziger Kinderstiftung, unterstützten das Straßenzeitungsprojekt "Kippe" oder veranstalteten eine Lesung zur Leipziger Buchmesse.

Gemeinsam mit den befreundeten Leipziger Logen "Minerva zu den drei Palmen" , "Balduin zur Linde" und "Neue Werkstatt" will "Apollo" auch künftig das kulturelle und humanitäre Leben der Stadt bereichern.

Aktuelles:

Die Freimaurerloge »Apollo« hat Clemens Thieme zu seinem 150. Geburtstag geehrt.

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Die geschichtliche Entwicklung der Loge Apollo - von den Anfängen bis zur Gegenwart

Berühmte Mitglieder der Loge Apollo